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Dieses Gedicht hat unser 87-jähriges Mitglied aus Obermassen verfasst mit der Bitte um möglichst weite Verbreitung! Frau B. wird im Landeanflug in ca. 150 m „Höhe“ überflogen!
Ein Mensch, der meint er wäre klug,
zum Urlaub bucht nen Billigflug.
Das CO2, das wird entstehen,
kann er selber ja nicht sehen.
„Vielleicht ist`s nur ne dumme Mär,
dass dieses Zeug gefährlich wär,
brächt´s wirklich Schaden unsrer Erden,
würd es ja verboten werden!
Wenn´s wärmer wird, das ist doch fein,
man spart im Winter Heizung ein.
Überschwemmung soll es geben?
Kein Fluss ist hier, wo wir doch leben!
Die Meere steigen? Seemannsgarn!
Zu Wüsten muss man ja nicht fahr´n.
Ach, es wird so viel gelogen!
Ich bin immer gern geflogen.
Die Gegner kann ich nicht begreifen,
mich freu´n am Himmel weiße Streifen.
Was so zierlich ist und fein,
kann kein böses Abgas sein!
Die über Fluglärm ständig stöhnen,
soll´n anderen auch mal etwas gönnen.
Wer in Flugplatznähe wohnt,
wird in Wirklichkeit belohnt,
durch kurze Wege hin zum Start,
wenn er geht auf Urlaubsfahrt.
Nachtflug tät so unsanft wecken?
Watte in die Ohren stecken!
Die Gegner unsrer Urlaubspisten
sind bloß alles Egoisten.
Sie geben vor, sie dächten schon
An die nächste Gen´ration.
Ja, können die nicht selber sorgen?
Wir leben heute – und nicht morgen!
Ich will stets aus allen Sachen
Das Beste für mich selber machen.
Wer verschmäht den Billigflug,
ist doch dämlich – und nicht klug!“
Bitte nicht wörtlich nehmen und nicht nachmachen!
Januar 2008
M.B.
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